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Aus Deutschlands ältester Schokoladenfabrik
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Firmenportrait - aus Tradition gut ...
ehemaliger Firmensitz
Die lange und bewegte Geschichte des Unternehmens geht bis auf das Jahr 1804 zurück. Damals gründete F.A. Miethe in Halle an der Saale eine der ersten deutschen Schokoladenfabriken.
Halloren Schokoladenwelten - Das Genießermagazin
Halloren Männchen
Die "Halloren" nannte man gegen Ende des 15. Jahrhunderts eine Bevölkerungsgruppe, die im "Thale zu Halle" heimisch war und von der Salzgewinnung lebte. Ursprünglich hießen sie "Hall-Leute". Daraus wurde später der Name Halloren. Die Original Halloren Kugeln verdanken Form und Namen den Silberknöpfen auf den Trachten der Halloren Bruderschaft. Seit den 50er Jahren führt die Halloren Schokoladenfabrik einen Halloren in ihrem Logo.

Aus Tradition gut...

Seit mehr als 200 Jahren werden in Halle exklusive Schokoladenwaren gefertigt. Diese lange Tradition, feinste Zutaten sowie das meisterliche Können unserer Konditoren lassen jedes Produkt unseres Hauses zu einem besonderen Erlebnis werden. Genießen Sie den verführerischen Geschmack edler Schokoladenspezialitäten aus dem Hause Halloren - Deutschlands älteste Schokoladenfabrik.

Historie der Halloren Schokoladenfabrik AG

Die lange und bewegte Geschichte des Unternehmens geht bis auf das Jahr 1804 zurück. Damals gründete F.A. Miethe in Halle an der Saale eine der ersten deutschen Schokoladenfabriken.

David und Söhne AG Halle/Saale
In den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts erwarb man das Grundstück in der „Aeußeren Delitzscher Straße“ und 1896 wurde hier die Produktion im neuen Fabrikgebäude aufgenommen. Unter dem Namen "David und Söhne" gewann die Firma um die Jahrhundertwende einen erstklassigen Ruf als Hersteller hochwertiger Pralinés. Deren damals berühmteste hieß „Mignon" und war bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges weit über Halles Grenzen ein Begriff.

Nachdem an der Äußeren Delitzscher Straße Flugzeugteile statt Schokolade gefertigt wurden, nahm ab 1950 das Kombinat Süßwaren (später „VEB Schokoladenfabrik Halloren“) die traditionelle Produktion wieder auf. Bereits zwei Jahre später wurde hier eine Köstlichkeit geschaffen, deren Beliebtheit bis heute ungebrochen ist - die "Original Halloren Kugeln" Die Nachkriegszeit war geprägt von permanentem Rohstoffmangel. So suchte man aus der Not heraus zu Beginn der 50er Jahre nach einer einfachen „Volkspraline“, um der Bevölkerung die schweren Zeiten etwas zu versüßen. Fondant diente als Grundstoff, welcher zu einem Teil mit Kakao angereichert wurde. Von Schokolade umhüllt entstanden so die ersten Halloren Kugeln.

Zu Ulbrichts und Honeckers Zeiten eine begehrte "Bückware", überstand der Markenartikel die Wende erfolgreich. 1990 unter dem Namen Halloren Schokoladenfabrik gegründet und zwei Jahre später privatisiert, gelang es dem Unternehmen, die edlen Kugeln fest auf dem Markt zu etablieren - mit stetig wachsendem Erfolg.

Neue Geschmacksvarianten kamen hinzu und innovative Produktneuentwicklungen erweitern das Sortiment. Heute läuft der Betrieb auf einem technisch sehr hohen Niveau. Zuwachs erhielt Halloren in 2001 durch die Integration der Confiserie Dreher, welche heute mit der Aktiengesellschaft verschmolzen ist. Dreher stellte 1931 die erste deutsche Mozart Kugel her. Die Halloren Gruppe wurde um ein zusätzliches Unternehmen erweitert. Die Confiserie und Chocolaterie Weibler aus Cremlingen ist seit 2003 eine hundertprozentige Tochter der Halloren Schokoladenfabrik und wird mit ihrem Produktsortiment (Trüffel, Pralinen, Hohlkörper, einem großen Saisonangebot als auch Halbfabrikate zur Herstellung edler Confiserie-Spezialitäten) das Hallesche Unternehmen tatkräftig unterstützen.

Halloren Schokoladenfabrik heute
Um dies alles bewältigen zu können, wurde und wird in Halle kräftig gebaut. Bestehende Produktionsanlagen wurden erweitert und eine neue, eigens für die Produktion der Mignon Mozart Kugeln ist hinzugekommen. Das Fabrikgebäude erstrahlt in neuem Glanz und das große, neue Logistikzentrum ist fertig gestellt und erfüllt sämtliche Ansprüche eines reibungslosen Vertriebs unserer Halloren Produkte. Das Schokoladenmuseum (eröffnet 2002) sowie die gläserne Schauproduktion erfreuen sich sehr großer Beliebtheit und sind jedes Jahr auf Neue ein Höhepunkt der Halleschen Museumsnacht. Ein Museum muss wachsen und lebt von permanenter Vervollkommnung. So wurde ein neuer Kinobereich geschaffen, in welchem man über die Geschichte der Schokolade und der Schokoladenfabrik informiert wird. Dieses Projekt „Reaktivierung Alte Schokoladenfabrik“ wurde mit dem Nachwuchsförderpreis Süßwaren des Bundesverbandes des Süßwaren Groß- und Außenhandels und der Dr. Hans-Riegel-Stiftung ausgezeichnet, übrigens die höchste Auszeichnung der „süßen“ Branche.

Halloren 200 Männchen
Ein ganz besonderer Höhepunkt in der langen Historie des Traditionsunternehmens ist die Jubiläumsfeier „200 Jahre Halloren“ in 2004 zu der über 20.000 Gäste begrüßt werden konnten. Das einzigartige Halloren Schokoladenzimmer, ein im Biedermeierstil gehaltenes Zimmer ganz aus Schokolade, wurde im Herbst desselben Jahres eröffnet und ist seither ein weiterer Besuchermagnet des Schokoladenmuseums. Mit der Marke Halloren wird eine Erfolgsstory geschrieben, in der sich herausragendes innovatives und kreatives Marketing und eine beachtliche Dynamik in der Entwicklung von Deutschlands ältestem Schokoladenhersteller widerspiegelt. Hierfür wird die Halloren Schokoladenfabrik mit dem Mitteldeutschen Marketingpreis ausgezeichnet.

Dies beweist mehr denn je, dass Klaus Lellé die Symbiose zwischen Tradition und Innovation erfolgreich umzusetzen, gekonnt verstanden hat. Tradition und Erfolg sind die Garanten für hohe Produktvielfalt andererseits auch der Motor für Innovation und Fortschritt.

Halloren Kugeln Sahne Kakao
Durch die Einführung neuer, attraktiver Variationen der Original Halloren Kugeln wurde unsere Kugel-Range erfolgreich erweitert und saisonale Geschmacksrichtungen sind feste Bestandteile des Halloren Warenangebotes. Ebenso sind die feinen Kreationen aus der Halloren Confiserie, exklusive Pralinen- und Trüffel sowie vielfältige Kooperationsprodukte nicht mehr aus dem Produktsortiment wegzudenken.

Um dem Endverbraucher die ganze Produktvielfalt aus dem Hause Halloren transparent machen zu können, hat man mit den Halloren Schokoladenwelten, eigenes Filialnetz, eine weitere Kommunikationsmöglichkeit gefunden. Zwei exklusive Halloren Cafés im Herzen der Stadt Halle führen die Kaffeehaustradition aus den 20er Jahren unter der Familie David fort. Hier werden neben erlesenen Kaffeespezialitäten feine Kuchen und herzhafte Snacks gereicht, Halloren Präsente offeriert und Produkte aus der Halloren Confiserie sowie der Chocolaterie Weibler zum Kauf angeboten.

Die Halloren Schokoladenfabrik hat darüber hinaus auch Weltrekorde vorzuweisen. In 2004 fertigten die Konditoren aus dem Hause Halloren die größte Katzenzunge der Welt. In Kooperation mit der Harzer Uhrenfabrik folgte 2 Jahre später die Erstellung der weltgrößten Kuckucksuhr aus Schokolade.

Auf Basis der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft Ende 2006 erfolgte am 11. Mai 2007 der Börsenstart der Halloren Aktie. Auf über 3.500 m² entstand eine neue Produktionshalle mit modernsten Maschinen und Anlagen zur Fertigung von hochwertigen Confiserieartikeln. Darüber hinaus wurde das Halloren Schokoladenmuseum in 2007 auf über 750 m² umfassend erweitert. Ein gläserner Showgang gewährt einen umfangreichen Einblick in die Halloren Confiserieproduktion und bereichert neben dem Halloren Schokoladenzimmer das Museum um ein weiteres Highlight. Im Oktober 2008 konnte die Delitzscher Schokoladenfabrik GmbH in den Firmenverbund der Aktiengesellschaft als 100-prozentige Tochter integriert werden.

Heute ist die Halloren Schokoladenfabrik Deutschlands älteste Schokoladenfabrik.