Pressemitteilung vom 30.04.2007
Halle (Saale)Halloren Schokoladenfabrik plant Erstnotiz am 11. Mai
- Preisspanne pro Aktie liegt bei 6,50 - 8,50 Euro
- Zeichnungsfrist läuft von 2. - 9. Mai
Interessierte Anleger können die Aktien in der Zeit vom 2. bis 9. Mai 2007 innerhalb einer Preisspanne von 6,50 Euro bis 8,50 Euro je Aktie zeichnen. Dabei erhalten die im Inland ansässigen Gläubiger der von Halloren ausgegebenen Anleihe die Möglichkeit, bis zu 360.000 Aktien zum Emissionspreis bevorrechtigt zu zeichnen. Der Emissionspreis soll am 10. Mai veröffentlicht werden. Die Notierungsaufnahme im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 11. Mai 2007 geplant.
"Mit dem Emissionserlös wollen wir in unser weiteres Wachstum vor allem über Handelsmarken und in den alten Bundesländern finanzieren. Hier sehen wir noch deutliches Potenzial für die Zukunft", erklärte Klaus Lellé, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft. "Darüber hinaus können wir uns vorstellen, unser Marken- und Produktportfolio durch gezielte Zukäufe geeigneter Unternehmen zu ergänzen." Im Jahr 2000 hatte Halloren die Confiserie Dreher GmbH übernommen und 2002 kam die Weibler Confiserie & Chocolaterie GmbH hinzu.
Im Geschäftsjahr 2006 verbesserte sich die Gesamtleistung der Halloren Gruppe von 25,17 Mio. Euro auf 27,62 Mio. Euro und der Umsatz von 23,96 Mio. Euro auf 25,86 Mio. Euro. Das EBITDA vor außerordentlichen Ergebnissen erhöhte sich auf 3,43 Mio. Euro (Vorjahr: 3,06 Mio. Euro) und das EBIT auf 1,64 Mio. Euro (Vorjahr: 1,59 Mio. Euro). Der Konzernjahresüberschuss erreichte 1,03 Mio. Euro nach 0,07 Mio. Euro in 2005.
Hauptaktionär der Halloren Schokoladenfabrik AG ist Paul Morzynski mit bislang 90 % der Anteile. Die übrigen 10 % verteilen sich auf vier weitere Gesellschafter, darunter Klaus Lellé. Nach Kapitalerhöhung und erfolgtem Börsengang soll der Freefloat bei ca. 41,3 % liegen (bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption bei 48,6 %).
Am 2. Mai findet die IPO-Presse- und Analystenkonferenz in Frankfurt am Main statt, mit der die Vermarktung im Rahmen einer nationalen und internationalen Management-Roadshow beginnt. Das Angebot besteht aus einem öffentlichen Angebot in der Bundesrepublik Deutschland sowie einer Privatplatzierung in den Ländern der Europäischen Union und in der Schweiz.
Der Wertpapierverkaufsprospekt zum IPO wurde heute von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der Website des Unternehmens unter www.halloren.de in deutscher Sprache veröffentlicht. Zusätzlich ist der Prospekt während der üblichen Geschäftszeiten bei der Halloren Schokoladenfabrik AG und der Landesbank Baden-Württemberg erhältlich.
Über Halloren:
Die Halloren Schokoladenfabrik ist mit über 200 Jahren Firmengeschichte Deutschlands älteste Schokoladenfabrik. Bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert genoss das hallesche Traditionsunternehmen weit über die eigenen Stadtgrenzen hinaus einen erstklassigen Ruf als Hersteller hochwertiger Pralinés. Auch nach der Wiedervereinigung blieb der Erfolg ungebrochen. Vor allem in den neuen Bundesländern ist die Marke Halloren jedermann ein Begriff. Die Firmengruppe beschäftigt in ihren drei Geschäftsbereichen "Halloren Marke", "Chocolaterie" und "Confiserie" derzeit rund 330 Mitarbeiter. Zum Sortiment zählen über 100 Schokoladenprodukte - von Confiserie-Artikeln bis zu den Original Halloren Kugeln.
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