Pressemitteilung vom 20.11.2008
Halle (Saale)Halloren Schokoladenfabrik AG: positiver Trend trotz Wirtschafts- und Finanzkrise!
Die Halloren Schokoladenfabrik AG, Deutschlands älteste Schokoladenfabrik, kann die erfolgreiche Bilanz des ersten Halbjahrs 2008 auch im dritten Quartal fortsetzen. So konnten sowohl Umsatz als auch Ertrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden.
Die Halloren Schokoladenfabrik steigerte den Konzernumsatz in den Monaten Januar bis September um 9,5 % auf 21,73 Mio. € (Vj: 19,85 Mio. €). Die Gesamtleistung verbesserte sich um 12 % von 20,88 Mio. € auf 23,39 Mio. €. "Die Ertragsseite der Halloren Schokoladenfabrik war im Berichtszeitraum durch die erstmalige Abschreibung der neuen Produktionsanlagen geprägt.", sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) entwickelte sich mit 1,96 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert von 1,79 Mio. € positiv (+9,3 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt 0,23 Mio. € (Vj. 0,45 Mio. €) wobei sich die Abschreibungen im Vergleichszeitraum um 0,38 Mio. € erhöhten. "Das Konzernergebnis wird sich gegenüber dem Vorjahr maßgeblich verbessern. Zum einen fällt der im letzten Jahr zu Buche stehende einmalige Aufwand für den Börsengang nicht mehr an. Zum anderen wird durch die nachhaltig verbesserte Liquiditätsausstattung das Finanzergebnis deutlich günstiger.", so Lellé weiter.
Der Auftragseingang stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007 von 16,9 Mio. € auf 19,8 Mio. € (+ 17,0 %). Insbesondere in den Monaten September und Oktober lagen die Zuwachsquoten bei 21 % bzw. 27 %. Das Ende September unter der Premiummarke Mövenpick eingeführte Pralinensortiment lässt für das IV. Quartal nennenswerte Umsätze erwarten. Generell stimmen die Auftragseingänge sowie die Abverkaufszahlen seit dem Start der Pralinensaison Ende August optimistisch und lassen einen Erfolg versprechenden Ausblick auf die umsatzstarke Weihnachtssaison zu.
Ein Meilenstein in der Entwicklung der Unternehmensgruppe ist der Kauf von Vermögenswerten der Delitzscher Schokoladen GmbH im Rahmen eines Asset-Deals. Mit 130 neu eingestellten Mitarbeitern startete die Produktion mit einer neu gegründeten Tochtergesellschaft am Standort Delitzsch. Die Halloren Schokoladenfabrik AG und die Delitzscher Schokoladen GmbH ergänzen sich sowohl auf der Produktionsebene als auch bei den Vertriebsstrukturen in hervorragender Weise. Lellé: "Durch den neuen Standort eröffnen sich für die Halloren Gruppe auch Möglichkeiten und Potentiale im Exportgeschäft. Neben guten Kundenbeziehungen und einer hohen Exportquote verfügt Halloren nunmehr über Produktionstechnologien und -anlagen, die bisher nicht im Portfolio waren." Darüber hinaus bietet die regionale Nähe der beiden Standorte eine Vielzahl von weiteren Vorteilen und Möglichkeiten.
Um die für 2008 gesteckten Finanzziele von 35 Mio. € Umsatz, 6 Mio. EBITDA und 4 Mio. € EBIT zu erreichen, bedarf es einer maßgeblichen Belebung der Nachfrage im 4. Quartal. Klaus Lellé: "Die Robustheit unseres Geschäftsmodells, der nachweisliche Erfolg unserer Wachstumsstrategie und unsere Position als Mittelständler schaffen die notwendigen Voraussetzungen, dass wir bei unseren Zielen für das laufende Geschäftsjahr auf Kurs bleiben können".
Halloren Schokoladenfabrik AG
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