Pressemitteilung vom 04.09.2007
Halle (Saale)Älteste Schokoladenfabrik Deutschlands feiert 15-jährige Reprivatisierung
"Halloren" als Marke so stark wie noch nieSeit mehr als 200 Jahren werden in Halle an der Saale exklusive Schokoladenwaren gefertigt. Diese lange Tradition, feinste Zutaten, sowie das meisterliche Können der Halloren Chocolatiers, lassen jedes Produkt aus Deutschlands ältester Schokoladenfabrik zu einem besonderen Erlebnis werden.
Die lange und bewegte Geschichte des Unternehmens geht bis auf das Jahr 1804 zurück. Damals gründete F.A. Miethe in Halle an der Saale eine der ersten deutschen Schokoladenfabriken. Unter dem Namen "David und Söhne" gewann die Firma um die Jahrhundertwende einen erstklassigen Ruf als Hersteller hochwertiger Pralinés. Die damals berühmteste Praline hatte den Namen "Mignon" und war bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges weit über Halles Grenzen ein Begriff.
Im Jahr 1950 nahm in der damaligen DDR das Kombinat Süßwaren (später "VEB Schokoladenfabrik Halloren") die traditionelle Produktion auf. Bereits zwei Jahre später wurde hier eine Köstlichkeit geschaffen, deren Beliebtheit bis heute ungebrochen ist - die "Original Halloren Kugeln" Die Nachkriegszeit war geprägt von permanentem Rohstoffmangel. So suchte man aus der Not heraus zu Beginn der 50er Jahre nach einer einfachen "Volkspraline", um der Bevölkerung die schweren Zeiten etwas zu versüßen. Als Grundstoff wurde Fondant verwendet, welcher zu einem Teil mit Kakao angereichert wurde. Das Ganze wurde mit Schokolade umhüllt und schon waren sie fertig - die ersten "Halloren Kugeln".
Zu DDR-Zeiten eine begehrte "Bückware", überstand der Markenartikel die Wende erfolgreich. 1990 unter dem Namen Halloren Schokoladenfabrik gegründet und zwei Jahre später privatisiert, gelang es dem Unternehmen, die edlen Kugeln fest auf dem Markt zu etablieren - mit stetig wachsendem Erfolg. Neue Geschmacksvarianten kamen hinzu und innovative Produktneuentwicklungen erweitern das Sortiment. Heute läuft der Betrieb auf einem technisch sehr hohen Niveau.
Nach dem Zuwachs in 2000 mit der Confiserie Dreher, die seither erfolgreich am Standort Halle produziert, wurde die Halloren Gruppe um ein zusätzliches Unternehmen erweitert. Die Confiserie und Chocolaterie Weibler aus Cremlingen ist seit 2002 eine hundertprozentige Tochter der Halloren Schokoladenfabrik und wird mit ihrem Produktsortiment (Trüffel, Pralinen, Hohlkörper, einem großen Saisonangebot, als auch Halbfabrikate zur Herstellung edler Confiserie-Spezialitäten) das Hallesche Unternehmen tatkräftig unterstützen.
Um dies alles bewältigen zu können, wurde und wird in Halle kräftig gebaut. Bestehende Produktionsanlagen wurden erweitert und eine neue, eigens für die Produktion der Mignon Mozart Kugeln, ist hinzugekommen. Das Fabrikgebäude erstrahlt in neuem Glanz, das große, neue Logistikzentrum ist fertig gestellt und erfüllt sämtliche Ansprüche eines reibungslosen Vertriebs unserer Halloren Produkte.
Das Schokoladenmuseum, sowie die gläserne Schauproduktion erfreuen sich sehr großer Beliebtheit. Mit der Marke Halloren wird eine Erfolgsstory geschrieben, in der sich herausragendes innovatives und kreatives Marketing und eine beachtliche Dynamik in der Entwicklung von Deutschlands ältester Schokoladenhersteller widerspiegelt. Hierfür wurde die Halloren Schokoladenfabrik mit dem Mitteldeutschen Marketingpreis ausgezeichnet.
Dies beweist mehr denn je, dass der Vorstandsvorsitzende von Halloren, Klaus Lellé, die Symbiose zwischen Tradition und Innovation erfolgreich umzusetzen vermag.
Tradition und Erfolg sind die Garanten für hohe Produktvielfalt, aber auch der Motor für Innovation und Fortschritt bei Halloren.
Die Halloren Schokoladenfabrik hat darüber hinaus auch Weltrekorde vorzuweisen. 2004 fertigten die Konditoren aus dem Hause Halloren die größte Katzenzunge der Welt. In Kooperation mit der Harzer Uhrenfabrik folgte 2 Jahre später die Erstellung der weltgrößten Kuckucksuhr aus Schokolade.
Auf Basis der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft Ende 2006 erfolgte am 11. Mai 2007 der Börsenstart der Halloren Aktie.
Die Erstnotierung der Halloren-Aktie überstieg die Prognosen der Banker und Analysten.
Auf über 3.500 m² entstand im vergangenen halben Jahr eine neue Produktionshalle mit modernsten Maschinen und Anlagen zur Fertigung von hochwertigen Confiserieartikeln. Darüber hinaus zog das Halloren Schokoladenmuseum um und wurde von 150 auf 750 m² erweitert.
Die Eröffnung des neuen Produktionskomplexes und des neuen Schokoladenmuseums erfolgt am 16. September.
Mit freundlichen Grüßen aus Deutschlands ältester Schokoladenfabrik
Detlef Olle
PR/Kommunikation
