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Pressemitteilung vom 21.08.2007

Halle (Saale)

Halloren Schokoladenfabrik AG steigert deutlich Umsatz im 1. Halbjahr 2007


Die Halloren Schokoladenfabrik AG, Deutschlands älteste Schokoladenfabrik, kann auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2007 zurückblicken. So konnten im 1. Halbjahr sowohl Umsatz als auch Ertrag deutlich gegenüber dem Vorjahreshalbjahr gesteigert werden.

Der Konzernumsatz verbesserte sich um 19,2 % auf 11,81 Mio. € (1 HJ/2006: 9,91 Mio. €), während die Gesamtleistung um 23,5 % von 10,58 Mio. € auf 13,07 Mio. € stieg. "Gegenüber dem Vorjahr führte das Wachstum auf der Ertragsseite in den Monaten Januar bis Juni zu einer Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 62,9 %. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war für den Berichtszeitraum erstmals ausgeglichen", so der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé. Im ersten Halbjahr 2006 wurde hier noch ein Verlust in Höhe von 240.000 € ausgewiesen. "Mit diesen Kennzahlen liegen wir im Rahmen unserer eigenen Erwartungen", so Lelle weiter.

Die Ende Januar zur Internationalen Süßwarenmesse (ISM) 2007 präsentierten neuen Produkte wurden vom Handel hervorragend angenommen. Auf Grund dessen stieg der Auftragseingang gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 um knapp 30 % und erforderte eine deutliche Erhöhung des Bestandes an Halbfertigund Fertigwaren. Der Geschäftsbereich "Halloren Marke" entwickelte sich sehr erfreulich. Hierzu trugen die neuen Sommergeschmacksrichtungen Blutorange-Joghurt, Erdbeer-Minze und die Kugel des Jahres Schwarzwälder-Kirsch maßgeblich bei. Der "Confiserie-Bereich" legte um 29,9 % zu. Das Geschäftsfeld "Chocolaterie" erreichte die Vorjahreswerte.

Auch die Finanzlage der Halloren Schokoladenfabrik AG entwickelte sich im 1 Halbjahr 2007 sehr positiv. Durch den erfolgreichen Börsengang erhöhte sich das Eigenkapital der Gesellschaft um 10,5 Mio. €. auf nunmehr 13,6 Mio. €. Die Finanzverbindlichkeiten verringerten sich um 2,8 Mio. € im Vergleich zum Ende des 1. Quartals 2007. Die Investitionstätigkeit verlief planmäßig mit Schwerpunkt auf Fertigstellung der neuen Produktionsanlagen und der neuen Produktionshalle. Aufgrund des erfolgreichen Börsengangs haben sich die Finanzlage und die Liquidität der Gesellschaft deutlich verbessert.

Auf der Kostenseite sieht sich die Süßwarenbranche mit kontinuierlichen Preiserhöhungen bei wichtigen Rohstoffen konfrontiert. Die Volatilität der Rohstoff- und Energiemärkte schränkt derzeit die Planbarkeit der Material- und Energiekosten sehr ein. Daher ist die gesamte Branche schnellstens gefordert, diesen ernormen Kostendruck mittels Preiserhöhungen zu kompensieren. "Wir sind mit dem Handel in der Diskussion um eine gemeinsame Vorgehensweise zur Umsetzung des Themas zu definieren", so Klaus Lellé.

Halloren Schokoladenfabrik AG
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