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Pressemitteilung vom 01.07.2006

Halle

Halloren Schokoladenfabrik Juli 2006


Entgegen dem allgemeinen Trend im Schokoladenwarenmarkt konnte die Halloren Schokoladenfabrik im Jahr 2005 den Umsatz um 8 Prozent auf über 29 Millionen Euro steigern. Auch das Jahresergebnis verbesserte sich unter Berücksichtigung von Sondereffekten gegenüber dem Vorjahr erheblich. Hauptumsatzträger waren - wie in der Vergangenheit auch - die Original Halloren Kugeln, die 54 % des Gesamtsortiments ausmachen. Vor allem die neue Geschmacksrichtung Schoko-Rum fand großen Anklang.

Besonders positiv entwickelte sich der Bereich der Pralinen und Trüffelspezialitäten. Die in Kooperation mit der Freyburger Winzergenossenschaft kreierten Weintrüffel, die mit Abtshof entstandenen Absinthtrüffel sowie die mit Henkell Söhnlein komponierten Sekttrüffel waren so erfolgreich, dass es zeitweise zu Lieferengpässen kam. Es zeigt sich wieder einmal, geht man andere Wege und stimmt gleichzeitig die Qualität, dann bleibt der Erfolg auch nicht aus.

Erfreuliches haben wir über unseren Publikumsmagneten, das Halloren Schokoladenmuseum zu berichten. Mehr als 110.000 Gäste konnten wir im Laufe des Jahres empfangen. Über 1.300 Busse aus ganz Deutschland steuerten das Schokoladenmuseum an. Hauptattraktion war das neu gestaltete "Schokoladenzimmer".

In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres konnten die Umsätze um 12,5 Prozent gegenüber 2005 gesteigert werden. Damit liegen wir aktuell besser als in der Unternehmensplanung prognostiziert. Die unter der Halloren Traditionsmarke "Mignon" neu ins Sortiment aufgenommenen Trüffel- und Pralinenmischungen sowie die in Lizenz für Feinkost Käfer aus München produzierten Schokoladenkreationen trugen maßgeblich zum Wachstum bei. Die Auftragseingänge für die bevorstehende Saison lassen den Schluss zu, dass die positive Geschäftslage der Vormonate fortgeschrieben werden kann.
Um dieser insgesamt erfreulichen Entwicklung Rechnung zu tragen und den Anforderungen unserer Kunden weiterhin gerecht zu werden, müssen wir umfangreiche Investitionen in Gebäude und Produktion tätigen. So werden wir noch im Herbst dieses Jahres mit dem Bau einer neuen Produktionshalle beginnen und Erweiterungsinvestitionen im Produktions- und Verpackungsbereich in Höhe von ca. 6,5 Mio. Euro tätigen. Wir investieren gezielt in modernste Fertigungsanlagen. Nur so können wir auch in Zukunft kostengünstig herstellen und unseren Kunden und Schokoladenliebhabern innovative, hochwertige Spezialitäten zu fairen Preisen anbieten.


Klaus Lellé
Geschäftsführer der Halloren Schokoladenfabrik