Pressemitteilung vom 26.01.2006
HalleHalloren Schokoladenfabrik wächst weiter
Die Halloren Schokoladenfabrik GmbH (Halle) hat erneut die Umsätze gesteigert. "Wir haben 2005 einen Umsatz von über 29 Millionen Euro erreicht und damit 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt", sagte Geschäftsführer Klaus Lellé. Hingegen stagnierte der Schokoladenwarenmarkt in Deutschland. Hauptumsatzträger waren im Berichtszeitraum die Original Halloren Kugeln, die 54 % des Gesamtsortiments ausmachen. „Die neuen Halloren Kugeln in den Geschmacksrichtungen Schoko-Rum und Erdbeer-Vanille wurden sehr gut vom Konsumenten angenommen“, so Lellé weiter.
Besonders positiv entwickelte sich der Bereich Pralinen und Trüffelspezialitäten. Vor allem die in Kooperation mit der Freyburger Winzergenossenschaft kreierten Weintrüffel, die mit Abtshof entstandenen Absinthtrüffel sowie die mit Henkell Söhnlein komponierten Sekttrüffel waren im letzten Quartal so erfolgreich, dass es im November und Dezember zeitweise zu Lieferengpässen kam. „Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass, wenn man andere Wege geht und die Qualität stimmt, man sich erfolgreich gegen den allgemeinen Trend entwickeln kann“, so der Halloren Chef. AC Nielsen zu Folge verringerten sich die Süßwarenabsätze im deutschen Lebensmitteleinzelhandel um 2,1 %, die Umsätze sanken gemäß den Marktforschern um 1,8 % gegenüber Vorjahr.
Die Halloren Schokoladenfabrik GmbH ist mit über 200 Jahren Firmengeschichte heute die älteste produzierende Schokoladenfabrik in Deutschland. Rund 250 Beschäftigte gehören zur Firmengruppe. Zum Sortiment zählen über 100 Schokoladenprodukte, darunter auch die traditionell per Hand gefertigten Confiserieartikel. In Ostdeutschland hat das Schokoladenunternehmen laut Verbraucherstudien einen Bekanntheitsgrad von fast 100 Prozent.
Die Tochterunternehmen der Halloren Schokoladenfabrik GmbH entwickelten sich nach Plan, wobei die Kapazitäten der Chocolaterie und Confiserie Weibler GmbH in Cremlingen nahezu ausgeschöpft sind und in 2006 umfangreiche Erweiterungsinvestitionen umgesetzt werden. Traditionsgemäß werden bei den Tochterunternehmen keine Umsätze veröffentlicht.
Der Publikumsmagnet, das kleine feine Halloren Schokoladenmuseum empfing in 2005 über 110.000 Besucher. Das einzigartige „Schokoladenzimmer“ trug hierzu kräftig bei. Über 1.300 Busse aus Gesamtdeutschland steuerten das Schokoladenmuseum an.
Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft präsentiert Halloren zur diesjährigen ISM, die größte Süßwarenmesse der Welt, eine Formverpackung als Fußballschuh, gefüllt mit einzeln verpackten Halloren Kugeln und einem Schiriset, mit Trillerpfeife, gelber und roter Karte. Ein attraktives Gewinnspiel mit dem hauseigenen Schokoladenbotschafter und Ehrenspielführer der Deutschen Fußballnationalelf Uwe Seeler wird für zusätzlichen Umsatz sorgen. Neben einer Halloren Kugel Waldfrucht-Joghurt wird es erstmalig eine Halloren Kugel in weißer Schokolade geben. Diese limitierte Auflage in der Geschmacksrichtung Blutorange-Joghurt wird zusätzliche Umsätze im Sommer generieren. Ferner lancieren die Hallenser in diesem Jahr eine neue Pralinenserie in den Geschmacksrichtungen Crème Brulée, English Toffee und Kir Royal.